Jusos diskutieren kreisübergreifend über Drogenpolitik

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In der derzeitigen Drogenpolitik sehen die Jusos noch viele Probleme und Lücken. So gibt es noch viele offene Fragen, die in einem breiten gesellschaftlichen Dialog geklärt werden müssen.

Am Wochenende  vom 14.-16. Juni 2013 trafen sich 15 Jusos aus Rendsburg-Eckernförde und Dithmarschen in der Jugendherberge Eckernförde. Gemeinsam veranstalteten sie ein Seminar mit dem Schwerpunkt Drogenpolitik, in dem sich schnell das Thema Cannabis als zentral herausstellte. Diskussionspartner der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten waren die Initiative Droge 70 aus Rendsburg und der Leiter des Hanf Museums Berlin. Ziel des Seminars war eine Meinungsbildung, der ein großer Informationsblock vorausging, um eine jungsozialistische Position zu finden.

So erklären die Jusos: „Es wird immer noch nicht gut genug über den Konsum von Drogen und dessen Folgen aufgeklärt. Dies betrifft sowohl gesundheitliche Risiken, als auch eine an vielen Stellen überzogene Dramatisierung, was eine wirksame Drogenpolitik nicht ermöglicht. Selbstverantwortlichkeit und ein Bewusstsein über Drogen müssen in allen Altersgruppen und Gesellschaftsschichten gefördert werden.

Hier sehen wir eine flächendeckende Einführung des sogenannten „Drug-Checking“ als wichtigen Schritt an, um Konsumierenden die Möglichkeit zu geben, ihre Droge auf Reinheit zu kontrollieren und so einen bestmöglichen Gesundheitsschutz zu gewährleisten. Auch muss die Kriminalisierung des Konsums ein Ende haben. Desweiteren befürworten wir nachwievor eine Legalisierung von Cannabis. Dieses Thema darf nicht als Tabu angesehen werden, sondern muss ergebnisoffen und im Austausch mit allen Betroffenen geführt werden.“

 

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