Juso Bundeskongress 2011- Danke Elena!

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Endlich keine achtstündige Anreise, kein wilder Dialekt und „Moin Moin“ als Grußformel allgemein akzeptiert. Der Bundeskongress der Jusos fand am letzten Wochenende des Novembers in Lübeck statt!

Zwei Jusos aus Rendsburg Eckernförde waren Teil der Delegation der Jusos Schleswig Holstein und verbrachten mit rund 300 anderen Delegierten ein spannendes Wochenende in der Musik und Kongress Halle in der Hansestadt. Es wurde viel diskutiert, ein neuer Bundesvorstand gewählt und das pure Leben als Jungsozialist_innen genossen.

Eröffnet wurde der Kongress am Freitag durch unseren Lübecker Genossen Tim Klüssendorf, dem direkt der Rechenschaftsbericht des Bundesvorsitzenden Sascha Vogt folgte. Sascha zog eine positive Bilanz für seine Amtszeit und betonte dabei besonders die intensivierte Arbeit mit sanderen jugendverbänden im „Änder das“- Bündnis. Nach der Rechenschaftsdebatte und der positiven Abstimmung über das Arbeitsprogramm des Bundesvorstandes stand der Tagesordnungspunkt an, auf den die meisten Anwesenden schon läner gewartet haben dürften: die Wahl des Jusobundesvorsitzenden.

Zum ersten Mal seit langer Zeit gab es zwei Kandidaten für den Vorsitz. Neben Sascha Vogt bewarb sich auch Frederic Striegler aus Baden Württemberg.

Im Vorfeld wurde das Duell der beiden kurzzeitig zu einem Putsch hochstilisiert und von vielen lebhaft und oft auch äußerst humorvoll diskutiert.  In engagierten Reden stellten sich beide Kandidaten vor und warteten das Ergebnis ab. Mit über 72 Prozent wurde Sascha Vogt im Amt bestätigt und hat damit sein Ergebnis von 2010 um über vier Prozent steigern. Der Bedarf eines Führungs-oder Politikwechsels schien bei einem Großteil der Landesverbände Jusos  nicht allzu groß zu sein, wir  aus RD- Eck hätten auch nicht gewusst, wieso..

Hält den Verband klar links: Sascha Vogt
links, dickschädelig und frei: Sascha Vogt

In den folgenden Stunden und Tagen bestimmten inhaltliche Anträge und die Diskussion mit Gästen das Geschehen. Ralf Stegner und Torsten Albig gaben sich die Ehre, aber auch Frank Bsirske und viele Genoss_innen aus der ganzen Welt sprachen zum Plenum. Die Zukunft(?) des Verfassungsschutzes und der Bundeswehr, der Kampf gegen Nazis und für eine gerechtere Gesellschaft bestimmten die Debatten.

Für uns Jusos Rendsburg Eckernförde war ein Tagesordnungspunkt besonders emotional: die Verabschiedung unser ehemaligen Kreisvorsitzdenden Elena Pieper aus dem Jusobundesvorstand. 2010 wurde Elena für den Bereich Feminismus in den Bundesvorstand kooptiert und hat in dieser Zeit hervorragende Arbeit geleistet. Mit vollem Herzblut und geballter Kompetenz hat sie sich für echte Gleichstellung eingesetzt und an jeder Stelle für ihre Posititionen gekämpft. Wir möchten uns nochmal bei Elena für alles, was sie für uns und die Jusos getaan hat.

Auch links, noch dickschädeliger und frei: Elena Pieper
Auch links, noch dickschädeliger und frei: Elena Pieper

Insgesamt ziehen wir ein positives Fazit vom Bundeskongress. Die Delegierten der Jusos SH zwar nicht immer einer Meinung, jedoch wurde diese Pluralität stets fair und solidarisch ausdiskutiert und gelebt.

Wir gratulieren Sascha Vogt und allen gewählten Mitgliedern des neuen Vorstandes und wünschen dem Jusobundesverband alles Gute für die kommenden Aufgaben!

 

Der Kampf geht weiter!

 

 

 

 

 

 

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