Equal Pay Day 2013

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Am 21.März 2013 trotzten fünf RD-Eck Jusos der Kälte und dem trüben Wetter und machten sich auf den Weg nach Rendsburg, um auf den Equal Pay Day aufmerksam zu machen. Equal Pay Day, was ist das überhaupt? Das fragten auch viele interessierte Passanten, die wir ansprachen, um ihnen unser Anliegen zu erklären.577455_545069922190086_1909336226_n

Der Equal Pay Day soll auf die Missstände bezüglich der Bezahlung von Frauen aufmerksam machen. Unglaublich, aber wahr: Frauen verdienen im Schnitt 22 % weniger als Männer bei gleicher Arbeit. Dies ist nicht zu tolerieren! Um dies zu verdeutlichen, hatten wir uns für die Rendsburger etwas Besonderes ausgedacht: sieben Schuhkartons, die jeweils mit einem Geldbetrag beschriftet aufeinander gestapelt waren, sollten mit Hilfe eines Balls umgeworfen werfen. Der Clou: Männern wurde hierfür ein Fußball zur Verfügung gestellt, während Frauen nur einen Tennisball bekamen. Folglich war es für Männer wesentlich einfacher, einen höheren Betrag zu erzielen – wie im wahren Leben auch. Die geringere Bezahlung von Frauen hat übrigens noch andere Folgen. Dadurch dass das Gehalt von Männern oft höher ist, bleiben Mütter häufig zu Hause, obwohl sie gerne berufstätig wären. Wenn sie einen Beruf ausüben, ist dieser meist ein schlechtbezahlter Teilzeitjob. Ebenso wenig schaffen es Frauen dadurch Führungspositionen zu erreichen. Um zu zeigen, dass dies in einer modernen Gesellschaft nicht mehr zu akzeptieren ist, gingen wir auf viele Menschen zu und forderten sie auf, bei unserer Aktion mitzumachen und ihr Glück beim Werfen zu versuchen. Die meisten Frauen zeigten sich von unserer Idee begeistert und machten gerne mit. Einige erreichten auch den Höchstbetrag – 8,50€, der Mindestlohn, der von der SPD gefordert wird. Als Dank bekamen sie eine Urkunde. Von den männlichen Passanten hätten wir uns etwas mehr Einsatz und Verständnis gewünscht. Die Flyer, die wir anlässlich der Aktion verteilt haben, wurden aber gerne genommen.MonaLisa

Die Bilanz: Insgesamt zeigten sich die Menschen uns gegenüber sehr offen für das Thema und waren auch der Meinung, dass etwas geändert werden muss. Die Inhalte mit dem „Wurfspiel“ zu verbinden, kam sehr gut an. Dennoch realisieren wahrscheinlich viele nicht den Ernst der Lage. Die Realität ist jedoch, dass Frauen auch heutzutage noch diskriminiert werden, und wir werden erst Ruhe geben, wenn dies Vergangenheit ist!

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