Chancengleichheit ist das Ziel!

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„Bildung ist für uns Jungsozialist-innen weiterhin ein Wert an sich. Sie soll ein Gut sein, das allen zur Verfügung steht, um sich selbst zu emanzipieren. Deshalb muss sie frei zugänglich, den individuellen Bestrebungen anpassbar und für jeden und jede gleich erreichbar sein. So haben wir es in Rendsburg-Eckernförde beschlossen“, erklärt der stellvertretende Juso-Kreisvorsitzende Götz Borchert. „Um diese Grundbedingungen zu schaffen ist es von Nöten, dass die Gemeinschaftsschule zur einzigen Schulform wird, da nur sie integratives Lernen gewährt. Die Schulen müssen in Form der gebundenen Ganztagsschulen organisiert sein. Das Einsparprojekt Profiloberstufe muss wieder abgeschafft werden. Mit diesen Reformen einhergehend, muss auch die Ausbildung der Lehrkräfte erneuert und verbessert werden“, so Borchert weiter. Eignungstest und G8 lehnen die Jusos ab.

„Damit stehen wir in krassem Gesgensatz zu den rückständigen politischen Ideen, mit denen die JU derzeit wieder auf sich aufmerksam macht.“, so der Juso-Kreisvorsitzende Moritz Deutschmann.

Auch Ulf Daude, stv. Kreisvorsitzender SPD RD-Eck und ehemaliger Juso-Kreisvorsitzender, hat sich zu diesem Thema geäußert:: „Herzlichen Glückwunsch zur Gründung der Schülerunion in Rendsburg-Eckernförde. Es ist wirklich sehr zu begrüßen, dass sich junge Menschen engagieren und sich organisieren, um ihre Ideen in reale Politik umzusetzen. Noch mehr ist zu begrüßen, dass nun endlich deutlich wird, wofür CDU nahe Kreise im Kern in der Bildungspolitik wirklich stehen, wenn man die Worthülsen und Verklausulierungen abzieht: dreigliedriges Schulsystem, Abschaffung des Elternwillens und Eignungstests für Viertklässler. Es ist schon wirklich erstaunlich, wie Menschen, die schon auf der Sonnenseite des (Bildungs-) Lebens stehen, über andere Schülerinnen und Schüler denken. Dies ist leicht, wenn man selber nicht mehr Gefahr läuft, selbst durch dieses geplante System zu laufen bzw. durch dessen Raster zu fallen, da man ohnehin auf dem Gymnasium ist und kurz vor dem Abschluss steht. Ist es wirklich richtig, auf die Anforderungen der modernen (Arbeits-) Welt mit den Rezepten aus der Kaiserzeit zu reagieren? Die Anforderungen an die  Arbeitsplätze der Zukunft erfordern immer mehr Qualifikationen und Kompetenzen. Wir brauchen deutlich mehr hoch qualifizierte Menschen, um im internationalen Wettbewerb weiterhin bestehen zu können. Dies erreicht man auf keinen Fall durch Ausgrenzung und Aussortierung von kleinen Kindern schon nach 4 Jahren.

Wir brauchen vielmehr eine optimale Förderung von allen Kindern und auch eine zweite oder dritte Chance für den optimalen Bildungsabschluss. Die Bildungsoffensive der 1970er Jahre hat schon einmal gezeigt, wie sich Menschen erfolgreich weiter qualifizieren, hocharbeiten und dann genauso gut in ihrem Job bestehen können. Angst vor Konkurrenz schon in der Schule bringt unser Land nicht weiter – Wir müssen gemeinsam an einem Strang ziehen und mehr Bildung für alle Menschen als Gewinn für uns alle ansehen!“

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